Auf dem Spielplatz toben und im Park spazieren, Tiere füttern und basteln, erlebnisreiche Tage erleben und gemütlich
fernsehen, wenn der Nachwuchs schläft: Die Tätigkeit als Babysitter (für ältere Kinder auch Kindermädchen) ist ein
echtes Evergreen in Sachen Nebenjob. Das Zusammensein mit den Kleinen kann zwar mitunter viel Energie kosten, bringt
aber mindestens ebenso viel Spaß zurück und belohnt mit zwischenmenschlicher Aufmerksamkeit, die unbe- zahlbar ist.
Aufgaben und Tätigkeiten: Das macht den Job aus
Die Tätigkeit als Babysitter kann sehr abwechslungsreich ausfallen - genauso gut aber auch nur ein Abend vor dem
Fernseher mit ruhig schlafendem Kind sein. Die Aufgabenfelder hängen dabei stark vom Alter des Kindes sowie von der
Tageszeit ab: Wird eine Betreuung für tagsüber gesucht, ist der Babysitter Spielpartner und Aufsicht zugleich. Auch
der Transfer, beispielsweise das Abholen vom Kindergarten oder ein Ausflug mit dem Auto können dazu gehören. Je nach
Alter des Kindes wird außerdem Mithilde auch bei pflegerischen Aufgaben, beispielsweise Wickeln und Füttern, erwartet.
Andere Eltern wünschen sich lediglich eine Abendbetreuung für ihr Kind - nach dem Zubettbringen ist der Babysitter hier
vor Allem als Aufsichtsperson gefragt, falls einmal etwas schief gehen sollte. Bei Alpträumen trösten oder im Notfall
die Eltern alarmieren ist dann eine Selbstverständlichkeit.
Voraussetzungen & Fähigkeiten: Was man als BabysitterIn mitbringen sollte
Die wichtigste Voraussetzung, die ein Babysitter mitbringen sollte: Spaß und Freude am Umgang mit Kindern und das
Wissen, dass diese oftmals auch die Geduld strapazieren können. Besonders geeignet ist der Job daher für alle, die
bereits Erfahrung im Umgang mit Babys und Kleinkindern haben (beispielsweise durch jüngere Geschwister). Doch auch
wenn nicht, können die allermeisten Tätigkeiten eines Babysitters schnell erlernt werden. Insbesondere bei sehr jungen
Babys wünschen sich viele Eltern jedoch Unterstützung durch qualifizierte KinderbetreuerInnen - dann ist eine
entsprechende Aus- oder Fortbildung bzw. der Nachweis einschlägiger Berufserfahrung, beispielsweise als Au Pair,
nötig.
Verdienstmöglichkeiten: Das bringt der Job
Wieviel man als BabysitterIn verdient, hängt natürlich stark von der jeweiligen Tätigkeit ab: Viele Familien wünschen
sich eine Vertrauensperson, die regelmäßig für das Kind da ist und vielleicht sogar mehrmals pro Woche einspringen
kann. Andere Eltern wiederum benötigen die Hilfe des Babysitters nur bei Bedarf - beispielsweise einmal monatlich am
Wochenende oder zwischendurch für ein paar Stunden. Der Stundenlohn für die Betreuung variiert dabei und hängt
beispielsweise vom Einkommen der jeweiligen Familie, aber auch von Alter und Vorkenntnissen des Babysitters ab.
Als grober Durchschnittswert kann hier mit etwa 5 bis 15 Euro pro Stunde gerechnet werden, mit entsprechender
Ausbildung auch mehr. Bei einer Ganztagsbetreuung wird oftmals auch eine Pauschale angeboten.
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