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  Geldverdienen als: Blutspender - Blutplasmaspender

Auf den ersten Blick ungewöhnlich: Geld verdienen mit dem Spenden von Blut oder Blutplasma. Dabei benötigen nicht nur Unikliniken, sondern auch Forschung und Wissenschaft die Spenden oftmals sehr nötig. Um eine ausreichende Versorgung sicher zu stellen, gewähren sie eine großzügige Aufwandsentschädigung für jeden Blut- oder Blutplasmaspender. Vor jeder Spende steht jedoch die Registrierung in einer Blutbank, im Plasmazentrum oder einer Klinik: Hierbei werden die persönlichen Daten aufgenommen, ein Blutbild erstellt und ein ärztlicher Check durchgeführt. Nur wenn alle Fakten stimmen, wird man dann zur Spende zugelassen.

Aufgaben und Tätigkeiten: Das macht das Blut- bzw. Blutplasmaspenden aus

Die Blut- oder Blutplasmaspende kann je nach Regenerationsfähigkeit nach mehreren Wochen (Blut) bzw. sogar mehrmals wöchentlich ( Plasma) wiederholt werden. Während der Spende liegt man auf bequemen Liegen und kann dabei sogar lesen oder zum Beispiel TV schauen - viele Zentren haben eigene Unterhaltungselektronik aufgestellt, damit der Spendezeitraum besonders angenehm gestaltet wird. Zur Blut- oder Plasmaentnahme wird eine Kanüle in eine Armvene gestochen, die an ein medizinisches Gerät angeschlossen ist. Bei der Plasmaentnahme wird darüber hinaus eine sterile Kochsalzlösung in die Venen zurück gegeben - ebenfalls vollautomatisch während der Spende. Neben der eigentlichen Entnahme kann zusätzliche Wartezeit vor und nach der Spende (Ruhepause) anfallen. Auch die regelmäßigen Ärztlichen Kontrollen im Zentrum gehören hierzu.

Voraussetzungen & Fähigkeiten: Was man als Blut- / Blutplasmaspender mitbringen sollte

Grundsätzlich eignet sich jeder gesunde Mensch als Blutspender bzw. Blutplasmaspender. Darüber hinaus kann jedoch jedes Zentrum seine eigenen Kriterien festlegen, wer für die Spende zugelassen wird und wer nicht. Oftmals werden vor der Anmeldung die Venen geprüft - sind diese besonders gut sichtbar, ist die Chance auf Zulassung deutlich größer. Ausschlusskriterien für die Plasmaspende können beispielsweise ein instabiler Kreislauf, zu niedriger oder zu hoher Blutdruck, enormes Untergewicht oder die Einnahme bestimmter Medikamente sein.

Verdienstmöglichkeiten: Das bringt der Job

Die Tätigkeit des Blut- oder Blutplasmaspendens ist kein Job im eigentlichen Sinne. Dies wird bei vielen Spendezentren sogar vorab schriftlich festgehalten - die Vergütung gilt ausschließlich als Aufwandsentschädigung. Geld bekommt man in Blutbanken, Plasmazentren, Pharmakonzernen und Unikliniken daher meist pro Spende. Diese kann ganz unterschiedlich lang dauern; abhängig von der jeweiligen Tagesform, aber auch von der Beschaffenheit der eigenen Venen. Für eine Blut- oder Plasmaspende, die im Schnitt zwischen 30 und 60 Minuten in Anspruch nehmen kann, wird etwa zwischen 10 und 20 Euro bezahlt. Spender mit dringend gesuchten Eigenschaften wie seltener Blutgruppe oder hohem Antikörper-Wert bei vorangegangenen Impfungen können eine noch deutlich höhere Aufwandsentschädigung erhalten. Darüber hinaus bieten viele Zentren auch Bonussysteme, bei denen ein regelmäßiger Besuch zur Spende nochmals extra vergütet wird. So kann im Einzelfall für eine Spende bis zu 40 Euro und mehr als Entschädigung gezahlt werden.