Ob beim Spargelstechen oder Erdbeerpflücken, beim Einsetzen neuer Setzlinge oder bei der Pflanzenpflege: Ertnehelfer
sind auch aus der modernen Landwirtschaft nicht wegzudenken. Während riesige Getreidefelder inzwischen maschinell
bestellt werden können, ist dies im Gemüse- und Obstanbau oftmals nicht möglich. Ein idealer Saisonjob für alle,
die über einen begrenzten Zeitraum die eigene Kasse aufbessern möchten.
Aufgaben und Tätigkeiten: Das macht den Job aus
Der Name verrät es bereits: Als Erntehelfer ist man in erster Linie mit dem Einbringen der Ernte beschäftigt - also
beispielsweise dem Pflücken von Erdbeeren und Pilzen oder dem Stechen von Spargel. Auch für die Weinlese werden
Erntehelfer zur Unterstützung eingesetzt. Das Einbringen der Früchte kann mitunter monoton sein - mehrere Stunden
lang ist man mit derselben Aufgabe beschäftigt. Neben dem Ernten selbst zählen jedoch auch andere Tätigkeiten zum
Jobprofil: Das Einpflanzen und Säen der Setzlinge kann ebenso dazu gehören wie die Pflege noch nicht reifer Pflanzen.
Voraussetzungen & Fähigkeiten: Was man als Erntehelfer mitbringen sollte
Spezifische Kenntnisse werden in den allermeisten Aushilfsjobs nicht erwartet. Erfahrung im Bereich Gartenbau und
Landschaftspflege können sinnvoll sein, sind meist aber nicht verpflichtend. Wichtiger sind ein gewisses Geschick im
Umgang mit den Pflanzen (schnelles Arbeiten wird vorausgesetzt) sowie eine enorme körperliche Belastbarkeit. Die Arbeit
wird meist in sehr ungünstigen Körperhaltungen durchgeführt - beispielsweise im Liegen, wie beim Spargelstechen,
oder gebückt beim Erdbeerpflücken. Wer unter Rückenproblemen leidet oder sogar chronisch vorbelastet ist, ist als
Erntehelfer nicht geeignet.
Verdienstmöglichkeiten: Was der Job bringt
Noch vor einigen Jahren war der Job als Erntehelfer gemessen am körperlichen Einsatz mehr schlecht als recht bezahlt.
Auch wenn dies in einigen Betrieben immer noch zutrifft, gibt es inzwischen auch viele positive Beispiele. Im Schnitt
kann mit einem Stundenlohn zwischen vier und acht Euro gerechnet werden. Einige Arbeitgeber zahlen auch erfolgsabhängig,
also beispielsweise pro Pfund oder Kilo geernteter Früchte. Bei zügigem Arbeiten ist dann ein vergleichbarer Stundenlohn
zu erreichen.
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