Cocktails mixen und Menüs servieren, Zimmer reinigen und Buchungen tätigen, abends in der Bar kellnern und mittags
den Wellnessbereich bedienen: Gastgewerbejobs zählen nicht nur zu den
beliebtesten, sondern auch zu den abwechslungsreichsten Tätigkeiten. Je nach Arbeitsvertrag wird man hierbei in
speziellen Bereichen oder für wechselnde Aufgaben eingesetzt. Wie die Arbeit im Einzelnen ausschaut und wann sie
beginnt, hängt darüber hinaus stark vom jeweiligen Betrieb ab: In der Szene-Kneipe oder In-Bar werden Servicekräfte
für die Abendstunden sowie verstärkt am Wochenende gesucht, während die Hotellerie
so gut wie keine Pausenzeiten kennt.
Hier können Jobber zu nahezu jeder
Tages- und Nachtzeit sowie Schicht eingesetzt werden. Besonders beliebt auch bei Studenten ist der Job als Nachtportier
bzw. Empfangsdame: Ein- oder mehrmals die Woche ausgeführt, bietet dieser Nebenjob dank Nachtzuschlägen einen guten
Zuverdienst. Neben der Rezeption können im Hotelleriegewerbe außerdem Aushilfen für den Frühstücksdienst oder fürs
Restaurant, für die Hotelbar, zur Reinigung (Roomboy bzw. Zimmermädchen) oder für zahlreiche andere Tätigkeiten vor
und hinter den Kulissen eingesetzt werden. In Hotels mit eigenem Spa kommen zusätzliche Aufgabenfelder rund um die
Gästebetreuung und Reinigung hinzu. Auch MasseurInnen oder KosmetikerInnen können hier aus Aushilfsbasis angestellt
werden.
Im Gastronomiegewerbe sind die Aufgaben ähnlich abwechslungsreich. Vom Servieren und Bedienen über das Mixen von
Cocktails, Zubereiten einfacher Speisen bis hin zum Aufräumen von Küche und Gasträumen fallen hier verschiedenste
Tätigkeiten an. Oftmals findet auch ein fliegender Wechsel zwischen den einzelnen Aufgabenfeldern statt - wer
Abwechslung sucht und flexibel bleibt, ist hier also genau richtig! Darüber hinaus zählen im gesamten Gastgewerbe
Zuverlässigkeit und Aufgeschlossenheit zu den wichtigsten Einstellungskriterien: Weil der Gast nicht mitbekommen darf,
wie mitunter hektisch es hinter den Kulissen zugeht, muss der Service immer stimmen. Und wenn einmal etwas schief geht,
gehört ein kompetentes und freundliches Auftreten unbedingt dazu. A propos Freundlichkeit: Ein Lächeln sollte für jeden
Gast gratis sein - höfliche Umgangsformen und ein gepflegtes Äußeres erleichtern vieles. Ein netter Nebeneffekt dieses
Jobs: Neben dem eigentlichen Gehalt werden auch Aushilfen an den zum Teil stattlichen Trinkgeldern beteiligt.
In einigen Betrieben darf man das eigene Trinkgeld behalten, in anderen wird am Monatsende gerecht geteilt.
Auf jeden Fall aber kann das Trinkgeld zur Hochsaison eine willkommene zusätzliche Finanzspritze darstellen -
und natürlich eine wohltuende Anerkennung, dass der Gast rundum zufrieden war.
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