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jobben als Nachhilfelehrer |
Anderen beibringen, was man selbst einst lernen musste - als Nachhilfelehrer gibt man sein gesammeltes Wissen
erfolgreich weiter. Ein idealer Job für alle, die Spaß an der Wissensvermittlung haben und über die nötigen Kenntnisse
verfügen. Neben Schülern und Studenten bieten auch ausgebildete Lehrer oder Dozenten ihre Dienste als Nachhilfekraft
an - oftmals als Nebenverdienst zur eigentlichen Tätigkeit.
Aufgaben und Tätigkeiten: Was den Job ausmacht
Der Nachhilfeunterricht verfolgt einen ganz bestimmten Zweck - verpasstes oder nicht verstandenes Wissen durch
intensive Einzel- oder Gruppenbetreuung aufzuholen und zu festigen. Hier muss das geschafft werden, was Schulstunden
oder Uniseminar nicht bringen konnten. Während der Nachhilfe werden deshalb konkrete Probleme besprochen und bearbeitet,
beispielsweise Vokabeln geübt oder mathematische Formeln vermittelt. Darüber hinaus sollte ein guter Nachhilfelehrer
aber auch einen allgemeinen Überblick ins Fach vermitteln - ein wichtiges Fundament, damit auch künftige Lerneinheiten
verstanden werden. Die Nachhilfestunde kann dabei einzeln oder in einer kleinen Lerngruppe, strikt nach Buch oder mit
eigenen Inhalten durchgeführt werden - in Absprache mit Eltern und Nachhilfeschülern.
Voraussetzungen & Fähigkeiten: Was man als Nachhilfelehrer mitbringen sollte
Ein guter Nachhilfelehrer, eine gute Nachhilfelehrerin benötigen im Grunde zwei wichtige Eigenschaften: Umfassende
Fachkenntnis in einem oder mehreren Wissensbereichen sowie die Fähigkeit, dieses Wissen auch an Laien bedarfsgerecht
zu vermitteln. Beides kann beispielsweise durch ein Lehramts-Studium oder eine Ausbildung im pädagogischen Bereich
nachgewiesen werden - muss aber nicht: Oftmals stellen sich die NachhilfelehrerInnen als effektiv heraus, die einfach
eine natürliche Begabung zur Wissensvermittlung besitzen. Denn neben der eigenen Vorbildung sind hierfür auch Geduld,
Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Situation des Nachhilfeschülers bzw. der - Schülerin nötig. Darüber hinaus
können je nach Job ganz unterschiedliche Kenntnisse vorausgesetzt werden: Die Nachhilfe für Uni und FH ist mit
Sicherheit komplexer und anspruchsvoller als die beispielsweise für eine Realschule. Grundschüler sowie Schüler
der unteren Stufen einer weiterführenden Schule können hervorragend auch von SchülerInnen beispielsweise der Mittel -
und Oberstufe Nachhilfe erhalten. Professionelle Nachhilfeinstitute hingegen verlangen meist eine einschlägige
Ausbildung bzw. ein Studium. Welche Anforderungen im Einzelnen bestehen, sollte deshalb bei jedem Job vorab geklärt
werden.
Verdienstmöglichkeiten: Das bringt der Job
Der Stundenlohn eines Nachhilfelehrers variiert stark - unter Anderem auch nach Ausbildungsstand des jeweiligen
Lehrers. Ausgebildete Lehrkräfte beispielsweise können durchaus einen Stundensatz von zwanzig bis dreißig Euro
verlangen, während der durchschnittliche Stundenlohn eines (noch) nicht ausgebildeten Nachhilfelehrers zwischen
etwa fünf und fünfzehn Euro variieren kann.
Weitere Infos rund um das Thema Nachhilfe findet man auf Ratgeber-Nachhilfe.de
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