Arbeiten, während alle anderen Menschen schlafen: Der Job als Nachtportier eignet sich hervorragend für "Nachteulen"
und solche, die auch zu später Stunde noch volle Aufmerksamkeit bringen können. Hausfrauen, Senioren oder Studierende
bewerben sich gleichermaßen auf den mitunter begehrten Job - schließlich locken Nachtzuschlag und ein zumeist sehr
entspanntes Arbeitsumfeld.
Aufgaben & Tätigkeiten: Das macht den Job aus
Ein Nachtportiert wird insbesondere für eine wichtige Aufgaben bezahlt: Er ist Repräsentant der Firma, und das rund um
die Uhr, wenn die allermeisten Mitarbeiter bereits Feierabend haben. Dies kann je nach Betrieb ganz Unterschiedliches
beinhalten: In einem Hotel beispielsweise ist der Nachtportier auch zu später Stunde Ansprechpartner für Gäste, für
Beschwerden, Wünsche und Fragen aller Art. In großen Firmen kann der Job auch das Beantworten von telefonischen
Anfragen aus aller Welt beinhalten - in Regionen also, in denen die Uhren etwas anders ticken. Oftmals jedoch bleibt
der Job eher ruhig - und Anfragen werden nur nach Bedarf beantwortet. Die Kunst eines guten Nachtportiers besteht
deshalb vor Allem darin, auch nach Stunden voll Ruhe bei Bedarf wieder voll konzentriert und einsatzbereit zu sein.
Und auch das korrekte Reagieren in Notfallsituationen gehört dazu - beispielsweise das Alarmieren bei Brand oder
Einbruch.
Voraussetzungen & Fähigkeiten: Was man als Nachtportier mitbringen sollte
Die Anforderungen an einen Nachtportier können ganz unterschiedlich ausfallen - je nach Betrieb: In einem Hotel
beispielsweise wird oftmals eine einschlägige Ausbildung im Gastgewerbe vorausgesetzt. Schließlich sind hier mitunter
auch Buchungsanfragen, Zimmerservice und weitere typische Hoteliertätigkeiten zu absolvieren. Firmen und Betriebe von
großem öffentlichen Interesse können mitunter eine sicherheitsrelevante Qualifikation erwarten. In anderen Betrieben
muss der Nachtportier zum Beispiel auch bürotechnische Aufgaben übernehmen. Darüber hinaus eignen sich die allermeisten
Jobs aber auch ohne spezifische Vorkenntnisse - ein gepflegtes Äußeres und gute Umgangsformen sollten hier eine
Selbstverständlichkeit sein. Darüber hinaus können, wie oben erwähnt, weitere Anforderungen hinzukommen. Das
Beherrschen mindestens einer Fremdsprache wird ebenfalls oftmals vorausgesetzt.
Verdienstmöglichkeiten: Das bringt der Job
Wer den Nachtportier-Job nebenbei bzw. auf Aushilfsbasis annimmt, wird in aller Regel nach Arbeitsstunden bezahlt.
Hier kann der durchschnittliche Stundenlohn stark variieren - zwischen etwa sieben bis fünfzehn Euro ist alles
möglich, je nach Anforderung und Umfang der zusätzlichen Aufgaben. Entscheidend ist außerdem: Die Arbeit in den späten
Abend- sowie Nachtstunden prädestiniert zu einem branchenüblichen Nachtzuschlag. Je nach Betrieb kann dieser zusätzlich
gewährt oder, wenn im Arbeitsvertrag nicht anderweitig vermerkt, auch als pauschaler Stundenlohn gezahlt werden. Als
Zuschlag ist der Zusatzverdienst steuerfrei.
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