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Infos zum Thema: Umzugshelfer |
Kisten schleppen, Waschmaschinen tragen, Lampen anbringen und Umzugswagen einräumen? Was für viele Umzugsgeplagte wie
ein Alptraum klingt, das erledigen Umzugshelfer gern. Neben echten Profis, die beispielsweise mit Elektriker-Ausbildung
punkten, ist der Job auch bei Studenten, Arbeitslosen oder rüstigen Rentnern beliebt. Aufträge werden meist spontan
vergeben, und auch Arbeitsstundenzahl und Aufgaben variieren von Umzug zu Umzug.
Aufgaben und Tätigkeiten: Das macht den Job aus
Der Job eines Umzugshelfers ist meist auf wenige Stunden begrenzt - in dieser Zeit jedoch ist voller Einsatz gefragt:
Kisten einräumen und sich dabei ganz nach den Wünschen des Auftraggebers richten; Möbel verpacken und verstauen, Lampen
abklemmen, bei der Montage von Möbeln behilflich sein und vor Allem eines: Tragen, Tragen, Tragen. Bei vielen Einsätzen
wurden alle Kisten und Möbel bereits fertig verpackt, so dass sich die Tätigkeiten hier ganz auf das Tragen mitunter
schwerer Gegenstände zum oder aus dem Transport in die Wohnung beschränken.
Voraussetzungen & Fähigkeiten: Was man als Umzugshelfer mitbringen sollte
Die Anforderungen an einen Umzugshelfer sind vor Allem physischer Natur: Wer den Job ausüben möchte, muss daher über
genügend körperliche Fitness, Ausdauer sowie ausreichend Kraftreserven verfügen. Die Kombination aus Beidem ist
wichtig - Kraft alleine reicht nicht aus, wenn der Einsatz über mehrere Stunden geht. Darüber hinaus ist ein gesundes
Maß an Geschicklichkeit ebenfalls nötig, um auch wertvolle Möbelstücke und Kartons mit dem Familienporzellan sicher
von A nach B zu bringen. Darüber hinaus gibt es Einsätze, bei denen zusätzliche Fähigkeiten verlangt werden:
Tätigkeiten wie den Herd abklemmen bzw. vor Ort anbringen dürfen nur durch einen ausgebildeten Elektriker vorgenommen
werden. Beim Anbringen von Glühbirne und Lüsterklemme hingegen ist nur ein wenig Geschick gefragt. Und, nicht zu
vergessen: Auch bei anspruchsvollen Umziehern ("Nein, nicht SO tragen!", "Vorsicht bitte!") sollte Freundlichkeit eine
Selbstverständlichkeit sein - schließlich sollte man fremdes Eigentum mindestens ebenso vorsichtig behandeln wie das
Eigene auch.
Verdienstmöglichkeiten: Das bringt der Job
Der Job als Umzugshelfer dient, so lange er nicht in Vollzeit ausgeübt wird, vor Allem als zusätzliche Finanzspritze.
Die Nachfrage ist nicht vorhersehbar, wobei Groß- und Uni-Städte in jedem Fall öfter und regelmäßiger Chancen auf einen
Einsatz bieten als ländliche Regionen. Entsprechende Gesuche werden beispielsweise am Schwarzen Brett von Unis und FHs,
in der Tageszeitung oder in lokalen Online-Jobbörsen platziert. Umgekehrt lohnt es sich, selbst eine Annonce aufzugeben
und seine Dienste als Umzugshelfer anzubieten. Findige Helfer können sich auch zum Team zusammenfinden, welches den
Umzug aus "einer Hand" anbietet. Der Lohn für einen mehrstündigen Einsatz kann pauschal oder pro Stunde abgerechnet
werden. Als Stundenlohn lässt sich dabei ein Durchschnitt von mindestens zehn Euro, manchmal auch bis zu zwanzig Euro
oder mehr (insbesondere bei kurzen Einsätzen, die pauschal vergütet werden) errechnen.
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